Global | Lokal – Moderne Iranische Architektur

Zur Eröffnung sprechen:
Klaus-Jürgen Bauer | Kurator Architektur Raumburgenland
Thomas Steiner | Bürgermeister der Freistadt Eisenstadt
Mehrdad Agahi | Iranischer Kulturattaché
Negar Hakim, Ulrike Herbig | Kuratorinnen der Ausstellung

Zur Ausstellung

Der Iran mit seinen fast 80 Millionen Einwohnern und seiner jahrtausendealten Geschichte ist heute mehr denn je Schauplatz gewaltiger kultureller und politischer Spannungen und Veränderungen. Gesellschaftspolitisch gesehen besteht ein ausgeprägtes Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen tradiertem Erbe und modernen, zeitgemäßen Aufgabenstellungen, die es zu bewältigen gilt. Die aktuelle Architekturszene des Iran entwickelte sich seit der islamischen Revolution im Jahr 1979. Sie gründet auf konträren Theorieansätzen und weist interessante internationale pluralistische Entwicklungstendenzen auf. Vor allem im letzten Jahrzehnt wurde im Iran sehr viel gebaut, sodass man im internationalen Kontext von einer pulsierenden Architekturszene sprechen kann. Der Verleih des „Aga Khan Award for Architecture“ an eine junge iranische Architektin im Jahr 2016 ist eine Bestätigung für starke kreative Projekte im Iran.

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung wurde im Wintersemester 2018/2019 unter der Leitung von Gastprofessorin Dr. Negar Hakim und Dr. Ulrike Herbig am Institut für Baugeschichte und Bauforschung an der Technischen Universität Wien die architekturgeschichtliche Entwicklung des Iran von den 1920er-Jahren bis heute im kulturhistorischen Kontext untersucht. Der Verein Architektur Raumburgenland präsentiert nun die Ergebnisse dieser Lehrveranstaltung und gibt einen Überblick über die Stationen moderner Architektur im Iran.

Link: www.raumburgenland.at