Die „umfassende Dorferneuerung“ im Burgenland soll im Wesentlichen ein Synonym sein für zwei Begriffe: BürgerInnenbeteiligung und Nachhaltigkeit

Seit 2007 orientiert sich die neue „umfassende Dorferneuerung“ im Burgenland an den Vorgaben der Agenda 21 , einem entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramm der UNO für das 21. Jahrhundert. Ein hoher Stellenwert wird dabei auf Nachhaltigkeit und die Sicherung der Lebensgrundlagen des Menschen über Generationen hinweg gelegt. Auch die Einbindung der örtlichen Bevölkerung von Beginn an steht im Vordergrund.

Bereits 141 burgenländische Gemeinden haben sich dazu entschlossen auf Basis von umfassenden Dorferneuerungsleitbildern und den darin geplanten Zielen und Visionen wichtige Projekte für die Zukunft der burgenländischen Gemeinden umzusetzen. Rund 300 Einzelprojekte konnten aufbauend auf diese Dorferneuerungsprozesse in der letzten Förderperiode erfolgreich realisiert werden. Platzgestaltungen und das Umrüsten auf energieeffiziente LED-Beleuchtungen gehörten ebenso dazu wie die Errichtung und Adaptierung von Gebäuden zu Kommunikationszentren für Jung und Alt, Kinderspielplätzen und Mobilitätslösungen.

Maßnahmen zur Belebung der Ortskerne und der Revitalisierung wertvoller Gebäude stehen ebenso wieder im Fokus wie Investitionen in Infrastruktureinrichtungen für Basisdienstleistungen. Ein wesentliches Ziel ist es, dass Gemeinden sich zu Netzwerken oder Kleinregionen zusammenfinden um gemeinsam Ziele zu erreichen, die keine Gemeinde für sich alleine wirtschaftlich erreichen könnte.

Link: Referat für Dorferneuerung Burgenland