Esterhazy’sche Feriensiedlung

Die Esterhazy‘sche Feriensiedlung entstand 1972, im Zuge der Errichtung der Autobahn A3. Für die Errichtung der neuen Autobahn Richtung Wien benötigte man Unmengen an Schotter für dessen Straßenunterbau. Ein Nebeneffekt dieser straßenbaulichen Infrastrukturmaßnahme war die Entstehung eines „Baggersees“ samt Ferienresort in der Nähe der Landeshauptstadt Eisenstadt.

Diese Ferienanlage zeichnet sich bis heute durch klare Auflagen betreffend Bauform und Baugröße der Parzellen aus. Vierhundert Siedlungshäuser – alle mit
Flachdach – kennzeichnen das homogene und kompakte Erscheinungsbild der am Fuße des Leithagebirges gelegenen Anlage.

Ein weiters Spezifikum der Anlage waren und sind die großzügig dimensionierten Grünanlagen im Inneren des Areals. Diese Freiflächen können nur von den Parzellenpächter benutzt werden und sind von außen nicht einsehbar.
Im Jahr 2009 entschloss man sich seitens der Domäne Esterhazy zu einer grundlegenden Neugestaltung mit drei neuen Steganlagen samt Liegeflächen und
Baumpflanzungen. Die Liegeflächen sind ebenso wie die Steganlagen aus Lärchenholz. Beim mittleren Steg wurde ebenso wie bei der westlich gelegenen Liegefläche zusätzliche eine bzw. mehrere Beleuchtungselemente integriert.
Bei der Bepflanzung wurden die bereits seit den siebziger Jahren bestehenden Kiefern (Pinus nigra) durch mehrere Weidengruppen (Salix fragilis) ergänzt. (Text: Heinz Gerbl)

Daten

Adresse: Esterhazy’sche Feriensiedlung, 7061 Trausdorf an der WulkaÖsterreich
Funktion: Parkanlagen und Platzgestaltung

Planung: 03/2009 – 07/2013
Ausführung: 11/2009 – 07/2013
Grundstücksfläche: 35.000 m²
Architektur: Halbritter & Hillerbrand Architekten
Landschaftsarchitektur: Heinz Gerbl
Bauernschaft: Esterházy Domänen Privatstiftung 
KonsulentInnen: Irmi Walli, Grafikdesign
Fotografie: Rainer Schoditsch

Ausführende Firmen:
Zimmerei Miehl, St. Margarethen
Gartenbau Bieberle, Mattersburg

Fotos